Berliner Mietendeckel

Der rot-rot-grüne Senat brachte am 22. Oktober 2019 ein Gesetz für einen Mietendeckel auf den Weg. Von Anfang an hat die Innung eine kritische Haltung zum geplanten Mietendeckel eingenommen und an die Politik appelliert, davon Abstand zu nehmen. In einem Gespräch mit dem Regierenden Bürgermeister bereits im August gelang es der Innung, dass der erste Entwurf zum Mietendeckel noch einmal abgeschwächt wurde. Energiewende und Barrierefreiheit sind jetzt immerhin berücksichtigt.

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Obermeister Andreas Schuh äußert sich in der Berliner Presse wie folgt:

„Mit dem Mietendeckel gibt es ein ganz böses Erwachen. Vermutlich gibt‘s nur noch Reparatur-Aufträge. Denn ob ein Euro je Quadratmeter Modernisierungs-Aufschlag für den Bad-Umbau oder die Heizungssanierung reicht, ist fraglich. Dabei wollen alle Barrierefreiheit und Energiewende! Noch geht‘s unserer Branche gut, aber die Entwicklung macht Angst.“

Einen Tag vor dem Beschluss der Landeregierung hat die Innung gemeinsam mit 23 Verbänden einen offenen Brief an den Senat verfasst mit dem Appell „Nehmen Sie Abstand vom Mietendeckel“.