Online-Veranstaltung "Rassismus im Arbeitsalltag"

Zusammen mit ARRIVO und dem Regionalen Ausbildungsverbund Pankow (RAV) diskutierte die Innung gestern über die Situation in Berliner Betrieben.

Darüber wie offen Betriebe sind, welche alltäglichen Situationen innerhalb des Betriebs und im Umgang mit Kunden entstehen, welche betrieblichen Schäden Rassismus auslöst. Martina Rösch, Ausbildungsmanagerin der Innung referierte aus Sicht der SHK-Betriebe. Inzwischen stellen Auszubildende aus anderen Ländern 15.9 % der Auszubildenden, Die Innung engagiert sich in einer Vielzahl von Projekten zur Integration von Geflüchteten und Migrant*innen. Die Mehrheit der Betriebe unterstützt das. Migrant*innen und Geflüchtete tragen zunehmend dazu bei, den Fachkräftemangel zu reduzieren. Größenteils sind gute Erfahrungen gemacht worden und so ist die Bereitschaft der Betriebe, Migrant*innen und Geflüchtete einzustellen gewachsen. Viele Bedenken konnten in den letzten Jahren ausgeräumt werden. Die Betriebe haben festgestellt, dass Arbeit bei der Gruppe der Geflüchteten einen hohen Stellenwert hat und sie sehr engagierte und dankbare Auszubildende bekommen.

Einig waren sich alle darin, dass Rassismus immer sofort im Betrieb oder gegenüber Kunden offen angesprochen und ausgeräumt werden muss. Betriebe fordern in persönlichen Gesprächen zur Toleranz gegenüber Migrant*innen und Geflüchteten auf. Berliner Betriebe haben mittlerweile eine Vielzahl sehr wertvoller Strategien entwickelt, Rassismus entgegen zu treten.