Klimacamp 2025

Fünf Tage planten, schraubten, tüftelten und lernten 21 junge Menschen auf unserem vierten Klimacamp gemeinsam mit Ausbildern und Ausbilderinnen der Innung.

Wir fertigten für den Klimapfad auf dem Gelände Rahmen aus Kupferrohren zum Anbringen von Hinweisschildern. Die Schilder sind außerdem ab jetzt beleuchtet durch LED-Leuchten, für die wir Solarpanels montierten.

Wir renovierten die Windkraftanlage und betonierten sie direkt am Ufer des Sees ein.

In den Sanitärräumen verbauten wir fachgerecht Sensoren an den Armaturen und schufen damit wassersparende Anlagen. Statt 18 Liter in der Minute fließen nur noch 5 Liter pro Minute beim Händewaschen.

Am Ufer errichteten wir zwei Außenduschen mit wassersparenden Brauseköpfen.

Die E-Karts des letzten Jahres wurden verfeinert durch Akkutechnik und an die bestehende Ladestation angebunden.

Die solarbetriebenen Schlauchboote erhielten auch noch einmal eine Verbesserung und ermöglichen jetzt fröhliche Ausfahrten auf dem See.

Die Geräte verbleiben alle im Jugendgästehaus und verhelfen der gesamten Anlage zu mehr Nachhaltigkeit.

 

Wir konnten vermitteln:

Handwerk macht Spaß.

Mit den eigenen Händen kann man einen nicht unerheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Die Klimawende gelingt nur mit Fachleuten, die die Technologien beherrschen und den handwerklichen Sachverstand in einer anspruchsvollen dualen Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK erworben haben.

In der Berufsorientierung kann man auch einen erlebnispädagogischen Zugang zum Klimahandwerk schaffen.

Durch das intensive Zusammensein eine Woche lang, bei dem unsere Sozialpädagogen und -pädagoginnen berieten, orientierten und Vertrauen vermittelten, hatten die Teilnehmenden Zeit, sich auch mit ihren Zukunftsperspektiven zu beschäftigen.

Dank der Freizeitangebote wie Schlauchbootfahren, Volleyball, Grillabende und Lagerfeuer entstand außerdem eine Gemeinschaft, die motivierend wirkte auf alle.

Staatssekretärin Christina Henke (Senbjf) ließ es sich erneut nicht nehmen, die Jugendlichen einen Nachmittag zu besuchen und gleich alle Geräte auszuprobieren. Sie ermunterte alle, sich einen beruflichen Weg im Handwerk zuzutrauen und die Angebote der Innung zu nutzen.

Ein großer Dank geht an die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie an die Gasag für die großzügige Förderung des Klimacamps.