Gemeinsam mit Senatorin Ute Bonde (SenMVKU) und Thilo Hense, Leiter des Sägewerks Grunewald eröffnete Andreas Koch-Martin drei regenerative Anlagen, die 14 SHK- und Zimmerer-Umschüler der GFBM unter Anleitung eines Innungsausbilders installiert hatten: eine PV-Anlage, eine Windkraftanlage und eine Wärmepumpe / Pufferspeicher - drei Technologien, die nun vernetzt sind und dem Sägewerk zu energetischer Unabhängigkeit verhelfen.
Der erzeugte Windstrom wird eine Pumpe betreiben, die künftig gesammeltes Regenwasser zur Bewässerung des Gemüsegartens auf dem Gelände weiterleitet. Die Wärmepumpe mit einer Leistung von 7kW ist mit der vorhandenen Hackschnitzelanlage verknüpft und sorgt für nahezu klimaneutrale Wärme und Unterstützung der Trocknungsanlage. Alle Anlagen zusammen inklusive der E-Bikes auf dem Gelände erreichen eine CO2 Einsparung von 8-10 Tonnen.
In ihrer Rede vor rund 50 Gästen und Medienvertretern betonte Senatorin Bonde: „Nur gemeinsam gelingt die Energiewende - es bedarf eines Zusammenwirkens von Stadtgesellschaft und Politik." Sie dankte dem Handwerk, den vielen Akteuren und Impulsgebern aus Innung SHK Berlin, den Organisatoren der Aktionswoche und der GFBM und hob den besonderen gewerkeübergreifenden Klimabildungsgedanken hervor. Auf einem Rundgang wurden die technischen Funktionen und das Konzept der beruflichen Klimabildung jeweils erläutert. Ein Hubsteiger eröffnete schließlich einen eindrucksvollen Blick über das Gelände und die PV-Anlage.
Die Senatsverwaltung finanzierte dieses Projekt im Rahmen des BEK 2030 zur Förderung dezentraler regenerativer Energiesysteme an Bildungsorten.
