In Folge des massiven Stromausfalls im Süden Berlins kann es unter Umständen zu Frostfolgeschäden an Heizungsanlagen und Wasserleitungen kommen.
Das Ausmaß der Schäden ist allerdings abhängig von der Beschaffenheit der Immobilien, dem Sanierungs- und Dämmungszustand, der Art der Heiztechnologie, der Lage des Hauses und anderer Faktoren.
Eine pauschale Aussage zu erwartbaren Zwischenfällen ist daher nicht möglich.
- Kontaktieren Sie zur Absicherung Ihrer Geräte Ihren Installationsbetrieb; er kennt die Anlage, das Haus und die Verrohrungen.
- Greifen Sie nicht selber in die Installationsanlagen ein; ein Abschalten oder die Entleerung von Geräten sollte nur in Absprache mit dem Fachbetrieb vorgenommen werden.
- Bei einer Wärmepumpe ist es allerdings schon ratsam, das Gerät vom Netz zu trennen, um ein automatisches Einschalten der eingefrorenen Anlage zu verhindern, sobald der Strom wieder fließt.
- Auch bei der Wiederinbetriebnahme nach dem langen Stillstand bedarf es des fachlichen Monitoring durch den zuständigen Fachbetrieb. Auch ohne Frostschäden ist damit zu rechnen, dass Heizungen neu eingestellt bzw. Temperaturen neu programmiert werden müssen.
- Frostschäden betreffen alle Wärmeerzeuger gleichermaßen: Öl- und Gasheizungen, Fernwärme und Wärmepumpen.
- Hinsichtlich der Vereisung von Wasserleitungen empfiehlt die Innung, regelmäßig Wasser zu zapfen, damit stagnierendes Wasser nicht frieren kann (auch 1x während der Nacht).
- Überwachen Sie die Innentemperaturen in Ihren Häusern.
- Bewahren Sie Ruhe und lassen Sie sich nicht von im Netz kursierenden Videos über explodierende Heizungen irritieren.
- Unsere Betriebe stehen mit ihrer Fachkompetenz und Erfahrung bereit, hier die Berlinerinnen und Berliner zu unterstützen. Die Innung hat noch einmal explizit ihre Mitglieder dazu aufgerufen.
- Die Innungsbetriebe sind gelistet auf unserer Webseite.