Gründung der Fachkräfteallianz "WE-Fair"

Die Innung ist Mitglied der neuen Fachkräfteallianz "Wirtschaft und Entwicklungspolitik für faire Fachkräftegewinnung".

© Sebastian Rau/Photothek

Am 12. März 2026 wurde diese Allianz offiziell von Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan gemeinsam mit Vertreter*innen der deutschen Wirtschaft ins Leben gerufen.

Rund 120 Vertreter*innen aus Unternehmen, Kammern, Verbänden, Diaspora-Organisationen und Gewerkschaften kamen zusammen, um den Auftakt der Allianz zu markieren und gemeinsame Ansätze für eine faire, transparente und nachhaltige Fachkräftegewinnung zu diskutieren. Zum Start haben insgesamt 83 Organisationen und Unternehmen die gemeinsame Absichtserklärung der Allianz unterzeichnet.

Ziel der Allianz ist es, Fachkräftegewinnung transparent, fair und nachhaltig zu gestalten für den Wirtschaftsstandort Deutschland, für die Fachkräfte selbst und für ihre Herkunftsländer.

Dabei bündeln die Partner ihre jeweiligen Stärken:

  • Unternehmen bringen ihr praktisches Know-how in Rekrutierung, Aus- und Weiterbildung sowie Integration internationaler Fachkräfte ein.
  • Die Entwicklungszusammenarbeit stellt ihre Netzwerke und Expertise zum Strukturaufbau in Partnerländern bereit.
  • Kammern, Verbände, Diaspora-Organisationen und Gewerkschaften übernehmen wichtige Brückenfunktionen.

Angesichts der demografischen Entwicklung und der hohen Anforderungen an qualifiziertes Fachpersonal für die Wärmewende, halten wir in der Innung die Gewinnung internationaler Fachkräfte für einen zentralen Baustein der Fachkräftesicherung. Die Innung bringt vielfältige Erfahrungen durch den Dialog mit internationalen Organisationen und Delegationen ausländischer Bildungseinrichtungen im Kompetenzzentrum oder auch z.B. in Ägypten ein.