Auf dem Podium Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie e.V. (VdZ) und IBESS (Innovative Bau-, Energie- und Sanitär-Systeme) erläuterte Andreas Koch-Martin, wie digitale Lösungen und der Baustellenalltag sinnvoll miteinander verzahnt werden können, wie Forschungskooperationen für das Handwerk anschlussfähig gestaltet werden und welche Faktoren den Wissenstransfer und die Innovationsfähigkeit derzeit noch bremsen.
Im Rahmen des Panels des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) gab Dr. Lippert eine praxisnahe Einordnung dazu, wie das Handwerk Informationen aus der kommunalen Wärmeplanung in die Beratung von Kundinnen und Kunden einfließen lassen kann. Zudem skizzierte er die Auswirkungen der geplanten Stilllegung von Gasnetzen auf die Betriebe vor Ort. Hierbei lag der Fokus sowohl auf der Anpassung betrieblicher Prozesse als auch auf Qualifizierungs- und Investitionsentscheidungen.
Auf dem Panel der EnergieEinsparInitiative Berlin stellte Dr. Lippert das Forschungsprojekt Cool Down vor. Das Vorhaben untersucht die Absenkung von Rücklauftemperaturen als zentralen Hebel, um erneuerbare Wärme effizient in bestehende Wärmenetze zu integrieren. Er erläuterte, welche technischen, planerischen und organisatorischen Voraussetzungen im Gebäudebestand geschaffen werden müssen, damit diese Potenziale im urbanen Umfeld realisiert werden können.
Mit diesen Beiträgen unterstrich die Innung SHK Berlin praxisnah, lösungsorientiert und mit klarer Stimme in der politischen und fachlichen Debatte die Bedeutung des Handwerks als zentralen Akteur der Wärmewende.
