Zum Glück gab es aber trotz der langen Dauer des Stromausfalls nur sehr wenig Schäden an haustechnischen Anlagen. Dank des proaktiven Handelns der Fachbetriebe sowie der Industrie konnten Schäden vor allem an Wärmepumpen verhindert werden. Die Bewältigung dieser Situation hat aber alle Beteiligten an die Grenzen der Belastbarkeit gebracht.
Besonders geschützt werden mussten Wärmepumpen in Monoblockbauweise. Für die SHK-Handwerker ergaben sich Herausforderungen, weil sie teilweise selber mit ihrem Büro betroffen waren. Gleichzeitig war die mobile Kommunikation in dem betroffenen Gebiet teilweise ausgefallen. Leitungsgebundene Werkzeuge konnten nicht benutzt werden.
Als Folge dieser Situation hat eine Arbeitsgruppe aus Zentralverband SHK, Innung SHK Berlin und Fraunhofer ISE (als Kooperationspartner im Rahmen des WESPE-Projektes) im Nachgang jetzt zwei Leitfäden erarbeitet, die Handwerksbetrieben und Kunden Hilfestellungen für diesen Fall geben sollen.
Es handelt sich dabei um einen Leitfaden für Verbraucher, der allen Interessierten zugänglich gemacht wird und um einen Leitfaden für Betriebe, der im geschützten Mitgliederbereich Innungsbetrieben exklusiv zur Verfügung steht.
