Klimacamp 2026

Zum fünften Mal planten, schraubten, tüftelten und lernten Schülerinnen und Schüler auf unserem Klimacamp gemeinsam mit Ausbildern und Ausbilderinnen der Innung.

Wieder wurden im Jugendgästehaus Schwanenwerder direkt am Wannsee verschiedene klimafreundliche Anlagen installiert und in Betrieb genommen. Die Anlagen der letzten Klimacamps sind auch immer noch funktionstüchtig und werden von Gästen auf dem Gelände das Jahr über genutzt und als Teil des Freizeitangebotes geschätzt .

In den letzten Jahren hat die Innung bereits einen Pavillon errichtet, einen Klimapfad konzipiert und Solarpanels montiert. Außerdem eine Windkraftanlage am Seeufer gebaut, wassersparende Armaturen in den Sanitärräumen nachgerüstet, zwei Außenduschen am See mit wassersparenden Brauseköpfen entwickelt und aufgestellt, E-Karts gebaut und an Ladestationen angebunden .

Besonders beliebt sind auch die solarbetriebenen Schlauchboote, die fröhliche Ausfahrten auf dem See erlauben.

Dieses Jahr widmete sich das Klimacamp einer PV-Anlage und zimmerte und gestaltete Holzliegestühle mit solarbetriebenen Ventilatoren.

Wir konnten wieder vermitteln:

  • Handwerk macht Spaß.
  • Mit den eigenen Händen kann man einen nicht unerheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
  • Die Klimawende gelingt nur mit Fachleuten, die die Technologien beherrschen und den handwerklichen Sachverstand in einer anspruchsvollen dualen Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK erworben haben.
  • In der Berufsorientierung kann man auch einen erlebnispädagogischen Zugang zum Klimahandwerk schaffen.
  • Durch das intensive Zusammensein eine Woche lang, bei dem unsere Sozialpädagogen und -pädagoginnen berieten, orientierten und Vertrauen vermittelten, hatten die Teilnehmenden Zeit, sich auch mit ihren Zukunftsperspektiven zu beschäftigen.
  • Dank der Freizeitangebote wie Schlauchbootfahren, Volleyball, Grillabende und Lagerfeuer entstand außerdem eine Gemeinschaft, die motivierend wirkte auf alle.

Staatssekretärin Christina Henke (Senbjf) ließ es sich erneut nicht nehmen, die Jugendlichen einen Vormittag zu besuchen und gleich alle Geräte auszuprobieren. Sie ermunterte alle, sich einen beruflichen Weg im Handwerk zuzutrauen und die Angebote der Innung zu nutzen.

Ein großer Dank geht an die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie an die Gasag für die großzügige Förderung des Klimacamps.