Trinkwasser-Gefährdungsanalyse - SV SHK

Die zweite Novellierung der Trinkwasserverordnung 2001 im Dezember 2012 hat den Absatz „Besondere Anzeige und Handlungspflichten“ neu aufgenommen. Hier werden Anforderungen an den Unternehmer oder sonstigen Inhaber einer Wasserversorgungsanlage hinsichtlich des Verhaltens nach einer Legionellenkontamination festgelegt:
a) Durchführung von Untersuchungen zur Aufklärung der Ursachen,
b) Erstellung einer Gefährdungsanalyse und
c) Durchführung der Maßnahmen, die nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zum Schutz der Gesundheit der Verbraucher erforderlich sind.

Mit der geltenden Empfehlung des Umweltbundesamtes (UBA-Empfehlung) muss die Durchführung der Gefährdungsanalyse unabhängig von anderen Interessen erfolgen. Insbesondere muss eine Befangenheit vermieden werden. Eine Befangenheit ist dann zu vermuten, wenn Personen an der Planung, dem Bau oder Betrieb der Trinkwasser-Installation selbst beteiligt waren oder sind.

Die Sachverständigen hierfür sind bereits geschulte Fachkräfte für Hygiene und Schutz des Trinkwassers.

Den Gesundheitsämtern liegen die Listen der durch die Innung SHK Berlin geschulten zertifizierten Sachverständigen vor.

 

Die Sachverständigenliste steht hier zum Download bereit.

(Stand 28.08.2018)