Verbraucherinformationen

  • Heizungs-Check

    Über 4 Mio. Heizungsanlagen in Deutschland gelten derzeit als dringend modernisierungsbedürftig. Denn sie verbrauchen, gemessen am heutigen technischen Stand, viel zu viel Energie, und belasten somit Umwelt und Klima. Eine moderne Heizungstechnik bringt nicht nur wohltemperierte Wärme und Komfort, sondern spart in der Regel Energie und damit auch bares Geld. Einsparpotenziale stecken im gesamten Heizungssystem: vom Kessel über die Wärmeverteilung bis zum Heizkörperventil. Da lohnt sich der Blick vom Fachmann. Denn welcher Hausbesitzer kann seiner Heizung schon ansehen, ob sie sparsam ist oder Geld und Energie verpulvert? 

    Machen Sie den professionellen Heizungs-Check für eine umweltgerechte und energetisch optimierte Wärmebilanz.

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    "Wir checken für Deutschland"

    Das bundesweit angelegte Programm „Wir checken für Deutschland" ist eine Initiative der SHK-Organisation. Sie umfasst Prüfverfahren, die beim Hausmanagement von großer Wichtigkeit sind. Jeder Check hilft, Einsparmöglichkeiten zu erkennen, die Sicherheit zu erhöhen, Betriebskosten zu senken und Ressourcen zu schonen. Und weil ein guter Check mehr einbringt, als er kostet, sind alle im wahrsten Sinne des Wortes „preiswert". Wir wollen Deutschlands Hausbesitzer unterstützen, den Wert ihres Eigentums zu erhalten. 

    Zu hohe Heizkosten haben unterschiedlichste Gründe. Der Heizungs-Check befasst sich deshalb mit allen Komponenten der Anlage und bewertet dreistufig den Wärmeerzeuger, die Wärmeverteilung und die Wärmeübergabe. 

    Anhand einer detaillierten Checkliste werden dem Heizungsbetreiber etwaige Mängel aufgezeigt und Lösungen zur Optimierung unterbreitet.

    Mit dem Heizungs-Check der SHK-Innungsfachbetriebe sind Haus- und Wohnungseigentümer auf der sicheren Seite. Der Heizungs-Check ist einfach, schnell und kostengünstig. Der Heizungs-Check nach DIN EN 15378 des SHK-Innungsfachbetriebs ist gründlich und systematisch. Er orientiert sich an den Anforderungen des Heizungsbetreibers. 

    Entscheiden Sie sich für einen Heizungs-Check Ihres SHK-Innungsfachbetriebes. Heizungswartung bedeutet weniger Energieverbrauch und dadurch geringere Heizkosten. Gleichzeitig wird durch regelmäßige Wartung die Betriebssicherheit der Anlage erhöht. Am besten noch heute.

    Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

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  • Hydraulischer Abgleich - Heizungsoptimierung

    Die meisten Verbraucher denken beim Energiesparen zuerst an ihren Stromverbrauch. Dabei schlummert das wahre Sparpotenzial im Heizungskeller. Schließlich verursachen Heizung und Warmwasser knapp 90 Prozent des Energieverbrauchs im Privathaushalt. Bereits mit geringen Investitionen können Hauseigentümer Heizkosten sparen und sich so unabhängiger von steigenden Energiepreisen machen. 

    Die Optimierung der Heizanlage durch einen hydraulischen Abgleich ist eine solche geringinvestive Maßnahme. Der hydraulische Abgleich von Heizungsanlagen ist ein wichtiger Baustein bei der Sanierung von Bestandsgebäuden. Heizkörper und Fußbodenheizungen lassen sich optimal abgleichen. Es wird dabei die richtige Vorlauftemperatur sowie die optimale Pumpeneinstellung für das Heizsystem ermittelt. Der Abgleich stellt eine gleichmäßige Wärmeverteilung sicher und hilft, wertvolle Energie zu sparen. Gleichzeitig stellt der hydraulische Abgleich häufig den Startschuss dar, sich umfassender mit Sanierungsmaßnahmen – etwa einem Heizkesseltausch - auseinanderzusetzen.

    Die Kampagne „Meine Heizung kann mehr“ der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online informiert über die Vorteile des hydraulischen Abgleichs und bietet auch den Betrieben die Möglichkeit, diese Maßnahme verstärkt ihren Kunden anzubieten: 
    www.meine-heizung.de

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  • Verzeichnis der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen öfbv

    Das Urteil eines Sachverständigen hilft, die Qualität von Handwerkerleistungen bei Schäden zu bewerten oder auch den Zustand technischer Anlagen zu begutachten.

    Öffentlich bestellt und vereidigt werden kann nur, wer über eine besondere Sachkunde verfügt und seine Vertrauenswürdigkeit, Unabhängigkeit und Objektivität nachweist. Sachverständige erstellen Gutachten und übernehmen bei gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Kunden und Handwerkern für die Richter eine Helferrolle.

    In der Liste, die zum Download bereit liegt, finden Sie die Sachverständigen für die Bereiche Installateur- und Heizungsbauer, Gas- und Wasserinstallation und Klempner, die von der Handwerkskammer Berlin öffentlich bestellt und vereidigt sind.

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  • Trinkwasser-Check

    Sind ihre Trinkwasserleitungen sicher und sauber?

    29 Liter Trinkwasser zapft jeder Deutsche jeden Tag aus seiner Wasserleitung. Das Wasser ist rein, aber wie sieht es mit den Leitungen und Entnahmestellen aus? Seit dem 1. Dezember 2012 gilt die zweite Änderungsverordnung zur Trinkwasserverordnung TrinkwV und fordert verstärkt, dass Trinkwasser in hygienisch einwandfreier Qualität verfügbar sein muss. Für Betreiber von Mehrfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien hat § 9 der TrinkwV besondere Bedeutung. Er sieht u.a. vor, dass Trinkwasseranlagen und Leitungsnetze von einem Sanitärfachmann, z. B. ZVSHK-Fachkundiger für Hygiene und Schutz des Trinkwassers, überprüft werden. 

    Punkt für Punkt bringt der Trinkwasser-Check Klarheit u. a. in folgenden Fragen:

    • Ist der Hausanschluss intakt? 
    • Sind die Armaturen in technisch einwandfreien Zustand?
    • Sind die Rohrleitungen dicht, frei von Korrosion und Ablagerungen und somit hygienisch einwandfrei?

    „Wir checken für Deutschland“
    Der Trinkwasser-Check gehört zu dem bundesweit angelegten Programm „Wir checken für Deutschland“. Es umfasst Prüfverfahren, die beim Hausmanagement von großer Wichtigkeit sind. Jeder Check hilft, Einsparmöglichkeiten zu erkennen, Sicherheit zu erhöhen, Betriebskosten zu senken und Ressourcen zu schonen. 

    Vertrauen Sie dem Fachmann.
    Entscheiden Sie sich für einen Trinkwasser-Check Ihres SHK-Innungsfachbetriebes. Am besten noch heute. 

    Sprechen Sie Ihren Sanitär-Installateur an, damit er Sie berät.

    Weitere Informationen hier

     

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  • Trinkwasser-Gefährdungsanalyse - SV SHK

    Die zweite Novellierung der Trinkwasserverordnung 2001 im Dezember 2012 hat den Absatz „Besondere Anzeige und Handlungspflichten“ neu aufgenommen. Hier werden Anforderungen an den Unternehmer oder sonstigen Inhaber einer Wasserversorgungsanlage hinsichtlich des Verhaltens nach einer Legionellenkontamination festgelegt: 
    a) Durchführung von Untersuchungen zur Aufklärung der Ursachen, 
    b) Erstellung einer Gefährdungsanalyse und 
    c) Durchführung der Maßnahmen, die nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zum Schutz der Gesundheit der Verbraucher erforderlich sind.

    Mit der geltenden Empfehlung des Umweltbundesamtes (UBA-Empfehlung) muss die Durchführung der Gefährdungsanalyse unabhängig von anderen Interessen erfolgen. Insbesondere muss eine Befangenheit vermieden werden. Eine Befangenheit ist dann zu vermuten, wenn Personen an der Planung, dem Bau oder Betrieb der Trinkwasser-Installation selbst beteiligt waren oder sind.

    Die Sachverständigen hierfür sind bereits geschulte Fachkräfte für Hygiene und Schutz des Trinkwassers.

    Den Gesundheitsämtern liegen die Listen der durch die Innung SHK Berlin geschulten zertifizierten Sachverständigen vor.

    (Stand 28.08.2018)

    Die Sachverständigenliste steht hier zum Download bereit.

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  • Kälte-, Klima- und Wärmepumpentechnik

    Um Tätigkeiten an Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen mit Eingriff in den Kältemittelkreislauf einschließlich Rückgewinnung von Kältemitteln durchführen zu können, ist der Erwerb einer Sachkunde nach ChemOzonSchichtV und ChemKlimaSchutzV nötig. Die SHK-Fachkraft hat Kenntnisse über chemikalienrechtliche Regelungen, technische Regeln, die Eigenschaften von Kältemitteln und hat Übungen zu Dichtheitsprüfungen und Lecksuche absolviert.

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  • Asbest

    Nach den wichtigsten Arbeitsschutzgesetzen dürfen ASI-Arbeiten (Abbruch, Sanierung, Instandsetzung) an asbesthaltigen Produkten nur durch einen sachkundigen Mitarbeiter unter Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen erfolgen. Diese Sachkunde wird in einem Lehrgang nach TRGS 519 erworben. Die Sachkundigen haben darin Kenntnisse über den Stoff Asbest, seine Verwendung und Gefahren, Schutzausrüstung beim Umgang mit Asbest, Einrichtung einer Baustelle und Abfallentsorgung erworben.

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  • Sind Ihre Gasleitungen sicher?

    Gasleitungen sind aus hochwertigem Material hergestellt, das eine lange Lebensdauer gewährleistet. Altersschäden, Undichtigkeiten oder Rost können dennoch nicht ganz vermieden werden, insbesondere dann, wenn Gasleitungen durch Decken und Wände führen oder aber in feuchten und unbelüfteten Räumen verlegt sind. Zweckentfremdet als Aufhängung für Kleidung und Fahrräder wird die Gasleitung über Gebühr belastet. Auch etwaige unzulässige Eingriffe durch Mieter oder Außenstehende fallen oft über lange Zeit nicht auf. 

    In Ergänzung zur jährlichen Hausschau, die der Betreiber einer Gasanlage regelmäßig selbst durchführen sollte, analysiert und kontrolliert der Fachmann Ihres Innungsfachbetriebes im Rahmen des Sicherheitschecks sämtliche Leitungsverläufe Ihrer Gasanlage einschließlich aller Gerätezuleitungen im Gebäude. Anschließend wird mittels modernster Leckmengen-Meßtechnik eine Dichtheitsprüfung vorgenommen. Nur so können auch unzugängliche Leitungsabschnitte zuverlässig überprüft werden.

    Beim Gas-ganz-sicher-Check bleibt kein Mangel verborgen. 

    Ein abschließendes Prüfprotokoll gibt Antwort u. a. auf folgende Frage

    • Ist die Belüftung der eingekasteten Leitungen vorschriftsmäßig?
    • Sind Korrosionsschäden vorhanden?
    • Sind die Gasleitungen unzulässigen mechanischen Belastungen ausgesetzt?
    • Werden Verbrennungsluft und Abgase nach Vorschrift an- und abgeführt?

    Der Gas-ganz-sicher-Check gehört zu dem bundesweit angelegten Programm "Wir checken für Deutschland". Es umfasst Prüfverfahren, die beim Hausmanagement von großer Wichtigkeit sind. Jeder Check hilft, Einsparmöglichkeiten zu erkennen, Sicherheit zu erhöhen, Betriebskosten zu senken und Ressourcen zu schonen.

    Vertrauen Sie dem Fachmann.

    Entscheiden Sie sich für einen Gas-ganz-sicher-Check Ihres SHK-Innungsfachbetriebes. Am besten noch heute. 

    Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

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  • Barrierefreies Bad und WC

    Barrierefrei wohnen - altersgerecht wohnen beginnt mit dem Bad

    Die demografische Entwicklung mit der sich abzeichnenden Überalterung der Gesellschaft in Deutschland rückt das Thema "Komfort für Generationen" zunehmend in den Blickpunkt des Handwerks. Die Nachfrage nach barrierefreien Badlösungen ist dabei in den vergangenen Jahren besonders gestiegen. Das zeigt, welch hohe Bedeutung das Badezimmer für eine gleichbleibend hohe Wohn- und Lebensqualität hat. Hier ist der Sanitärinstallateur gefragt. 

    Ihr SHK-Innungsfachbetrieb berät Sie gern. Mit seiner Hilfe können Sie Ihr Bad umgestalten, Barrieren abbauen und es schon heute fit fürs Alter machen. 

    Zertifizierte Innungsbetriebe "barrierefreies Bad und WC"

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    Umfassende, aktuelle Produktinformation zum Geschäftsfeld "Barrierefreies 

    Bad und WC" bietet der Zentralverband Sanitär Heizung Klima.

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  • Grundstücksentwässerung ÜWG

    Nach Wasserhaushaltsgesetz des Bundes bzw. nach DIN 1986 "Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke", Teil 30 "Instandhaltung" ist in definierten Zeiträumen eine Dichtheitskontrolle sämtlicher Grundstücksentwässerungsanlagen durchzuführen. Tausende Kilometer privater und öffentlicher Leitungsnetze müssen überprüft und gegebenenfalls saniert oder erneuert werden. 
    Das RAL-Gütezeichen RAL-GZ 968 steht für neutral überwachte hohe Güte von Herstellung, baulichem Unterhalt, Sanierung und Prüfung von Grundstücksentwässerungsanlagen. 


    Bei uns sind ausschließlich fachkundige Betriebe und Berater gelistet, die Ihnen helfen den Vermögenswert Ihrer Immobilie zu sichern und Ihren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. 

    Sachverständige für Grundstücksentwässerungsanlagen

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  • Heizölverbraucheranlagen

    Für die Errichtung, Wartung und Instandsetzung von Heizöllageranlagen stehen nach dem Wasserrecht zugelassene Fachbetriebe zur Verfügung. Diese haben besonders geschultes Personal und gewährleisten damit eine ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten. Die Mitgliedsbetriebe der Überwachungsgemeinschaft Technische Anlagen der SHK-Handwerke e.V. (ÜWG) sind Spezialisten für Heizöltankanlagen und nach der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe (VAwS) berechtigt, auch Arbeiten an Anlagen mit einem Fassungsvermögen von mehr als 1.000l durchzuführen.

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  • Effizienz-Check

    Der Interessent für eine neue Heizung kommt in vielen Fällen mit zahlreichen Informationen zum Fachunternehmer. Die Fülle an Botschaften führt allerdings in den meisten Fällen zu einer großen Verunsicherung. Deshalb hat der ZVSHK ein Softwareprogramm entwickelt, das die Beratungskompetenz der Mitgliedsbetriebe weiter stärkt. Der SHK-Effizienzcheck übernimmt eine wichtige Rolle beim Kundengespräch. Mit dem Programm macht der Fachbetrieb seinem Kunden plausibel, welche Schritte bei der Heizungsmodernisierung seines Hauses von Bedeutung sind. Die kostenlose Software liefert dazu Daten für ein typisches Gebäude, den Öl- bzw. Gas-Verbrauch sowie die jeweiligen Energiepreise. Wer die hinterlegten Werte ändern möchte, kann sie auch individuell eingeben. 

    Per Mausklick lässt sich deutlich machen, welche marktreifen Heizungssysteme für das Gebäude welche Einsparungen bringen. Eingebunden in die Vergleichsmöglichkeiten sind Brennwerttechnik, Pelletkessel, Wärmepumpe, Solarthermie und Einzelfeuerstätte, Photovoltaik und Kraftwärmekopplung. Es gibt einen farbigen Balken, der dem Kunden aus dem Energiesparausweis vertraut ist. Ohne Modernisierungsmaßnahme steht er auf Null. Bei Aktivierung einer Modernisierungsrate wird die Ersparnis pro Jahr im Vergleich zum alten System angezeigt. Unterhalb des Gebäudes sind vier Säulen angeordnet: für die Investitionssumme, die Kostenersparnis, die Energiekosten während der gesamten Laufzeit und die gesamte CO2-Einsparung. 

    Während der Beratung hat der Heizungsfachmann die Möglichkeit, neun verschiedene Optimierungen anzuklicken, die letztlich 35 Kombinationen für dieses Gebäude errechnen. 

    Die große Hilfe für den SHK-Unternehmer: Der SHK-Effizienzcheck bietet schnelle Rechenschritte, die Ursache und Wirkung deutlich machen. Am Monitor zeigt sich, welche Investition wie viel Energiekosten reduzieren kann und welches Potenzial an Treibhausgas vermeidbar ist. Damit ist der Effizienzcheck das ideale Werkzeug für eine schnelle und hinreichend genaue Erstberatung. 

    Man kann auf die Software hier zugreifen.

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  • Fettabscheider

    Abscheider sind ein wichtiger Bestandteil baulicher Entsorgungskonzepte. Öle und Fette bedeuten eine hohe Belastung für Kanalisation und Abwasserreinigung. Daher wird vom Gesetzgeber der Einbau von Fettabscheidern gefordert. Vor der Inbetriebnahme und danach in regelmäßigen Abständen von nicht länger als 5 Jahren ist die Abscheideranlage, nach vorheriger vollständiger Entleerung und Reinigung, durch einen Fachkundigen auf ihren ordnungsgemäßen Zustand und sachgemäßen Betrieb zu prüfen (DIN 4040-100). Die Fachkundigen kennen die rechtlichen Normvorschriften, die technischen Anlagen und sind mit Inspektion und Abnahmeprozedere vertraut.

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Erneuerbare Energien / SIRET

  • Erneuerbare Energien / SIRET

    Erneuerbare Energien, auch regenerative Energien genannt, sind Energiequellen, die nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich sind. Es handelt sich um Energiequellen, die in so großen Mengen vorhanden sind, dass sie quasi immer zur Verfügung stehen werden. Die Sonne wird noch viele Millionen Jahre scheinen. Aber auch der Erdkern ist so heiß, dass er immer Wärme abgeben wird. Erneuerbar sind aber auch solche Energiequellen, die zwar verbraucht, jedoch reproduziert werden können. Dazu zählt Biomasse. Energiepflanzen und Holz können immer wieder neu angebaut werden.

    Energiethemen sind nicht erst seit der Naturkatastrophe in Japan von besonderem Interesse. Der Endkunde fragt sich, wie kann ich mein Haus umweltverträglich mit Wärme versorgen? Welche Möglichkeiten gibt es, sorgsam mit Energieverbrauch umzugehen? Wo sind Einsparpotentiale im Heizsystem? Welche Energiesysteme gibt es überhaupt? Kann ich als Hausbesitzer sogar eigenen Strom produzieren? Für all diese Fragen zu rationeller Energieverwendung und neuen Umwelttechnologien sind die Experten des SHK-Handwerks kompetente Ratgeber. Das SHK-Handwerk setzt längst auf Erneuerbare Energien und realisiert als Fachhandwerk die Effizienzsteigerung in der Energie- und Gebäudetechnik. Die verschiedenen Systeme wie Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerke, Pelletheizungen, Biomasseheizungen, solarthermische Anlagen zur Warmwasserbereitung, Wärmepumpen oder kleine Kraftwerke (Mikro KWK) im eigenen Keller, die dezentral Strom und Wärme erzeugen, lassen sich in Gebäuden kombinieren. Neue moderne Heiztechniken gekoppelt mit der Integration von regenerativen Energien bringt für manche Familienkasse langfristige Entspannung und schont die Umwelt. Als die größte Gruppe des installierenden Gewerbes ist das SHK-Handwerk gefordert, die Effizienzsteigerung in der Energie- und Gebäudetechnik zu realisieren. Eine immer größere Bedeutung werden hierbei die Erneuerbaren Energien spielen. Von der Energieberatung, über den fachgerechten Einbau der Technik hin zur Wartung oder dem Heizcheck berät Sie Ihr Fachbetrieb. Er berät Sie auch kompetent über die neuesten staatlichen Förderprogramme.

    Da die fachlichen und überfachlichen Anforderungen aufgrund ständiger technisch-organisatorischer Veränderungen steigen, besteht ein ständiger Fachkräftebedarf in den Bereichen Service, Montage, Planung und Beratung. Sowohl die Kundenberatung als auch eine fachgerechte Installation, elektronische Steuerung sowie die Wartung von Anlagen erfordern Zusatzqualifikationen und ein breites Basiswissen. Die modulare SIRET Weiterbildung Fachkraft für erneuerbare Energien und Technologien im SHK-Handwerk bietet hierfür das notwendige breite Basiswissen.

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  • Biomasse

    Bioenergie ist ein Kunstwort für die energetische Nutzung von Biomasse. Durch die Verwendung von Biomasse soll die Bioenergie eine ökologische und günstige Energiequelle sein. Als einsetzbare Biomasse zählen vor allem Holz, Stroh, Mais, Getreide, Zuckerrüben, Raps, Biogas, Pflanzenöle, Bioabfälle, Exkremente, aber auch Algen und weitere. Bei der Bildung von Biomasse wird die Energie der Sonnenstrahlung durch die Pflanzen mittels Photosynthese genutzt und u.a. in Form von organischem, energiereichem Material gespeichert.

    Biomasse kann durch Verbrennung, Pyrolyse, alkoholische und Methangärung aufgeschlossen werden. Die Verbrennung von Biomasse kann in den Anlagen für fossile Brennstoffe erfolgen.

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  • Blockheizkraftwerk - Kraft-Wärme-Kopplung

    Von einem Blockheizkraftwerk oder kurz BHKW spricht man, wenn gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt werden. Sie funktionieren also über das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Diese Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (KWK-Anlage) gibt es in großer Form, wie sie als mittelgroße Kraftwerke durch den Energieversorger betrieben werden. Daneben gibt es sog. Mini oder Micro BHKWs. Dabei handelt es sich um ein kleines, kompaktes Heizkraftwerk, welches beispielsweise in Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern oder Hotels betrieben werden kann. Bei der Erzeugung von Strom entsteht Wärmeenergie, die in einem BHKW nicht ungenutzt bleibt, sondern weiter verarbeitet wird. Der Vorteil von Blockheizkraftwerken besteht darin, dass die Abwärme direkt vor Ort weiter verwendet wird (z.B. zum Heizen). Durch die Einsparung von Transportwegen und den damit verbundenen Energieverlusten kann die Wärme umweltschonend und effizient genutzt werden. Das BHKW zählt damit unter die Nutzung erneuerbarer Energien.

    Ein Großteil der BHKW wird mit Erdgas betrieben, aber es gibt auch Möglichkeiten Pflanzenöl, Heizöl, Biogas, Biodiesel und sogar Holz-Pellet einzusetzen.

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  • Erdwärme – Wärmepumpe

    Moderne Wärmepumpen sind ausgereifte, komfortable und kompakte Geräte, die gleichermaßen im Neu- und Altbau eingesetzt werden können. Die Wärmepumpe arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt: Sie nutzt die in Luft, Erde oder Grundwasser gespeicherte Energie zum Heizen. Als Energiequelle empfiehlt sich Erdwärme oder das Grundwasser. Erdsonden nehmen beispielweise die Wärme aus dem Untergrund auf und leiten diese über so genanntes Kältemittel zur Pumpe weiter. In der Wärmepumpe wird durch einen Verdichter die notwendige Temperatur zum Heizen erzeugt. Für diese Arbeit benötigt die Wärmepumpe allerdings elektrische Energie. Trotzdem ist die Technik wirkungsvoll: Drei Viertel der Heizenergie stammen etwa aus der Erdwärme. Nur 25 Prozent kommen aus der Steckdose. 

    Wärmepumpen erzeugen nicht so hohe Temperaturen wie herkömmliche Anlagen. Damit Sie es in Räumen genau so warm haben, sollten Sie eine flächige Fußboden- oder Wandheizung installieren. Diese Flächenheizungen verteilen die Wärme gleichmäßiger und kommen mit niedrigeren Temperaturen aus. Wenn Sie Ihr Haus aber sehr gut gedämmt haben, reichen die vorhandenen Heizflächen eventuell auch für die Wärmepumpe aus. 

    Eine Wärmepumpe entzieht der Umwelt Wärme (hier: Erdreich mittels Erdreichkollektor in mind. 1,20 m Tiefe oder einige Solebohrungen in tiefere Erdschichten), komprimiert sie unter Druck in einem Verdampfer-Verflüssiger-Kreislauf (umgekehrtes Kühlschrank-Prinzip) und führt sie der Heizung und Brauchwassererwärmung zu. Bei der Erdreich/Wasser-Wärmepumpe sind erhebliche Erdbewegungen bzw. Erdbohrungen erforderlich, daher sind die Investitionskosten relativ hoch. Die erreichten Arbeitszahlen (Effektivität des eingesetzten Stroms) sind jedoch gut.

    Die Kosten für Sondenbohrung hängen stark von den Bodenverhältnissen ab und können erst anhand einer Probebohrung differenziert kalkuliert werden.

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  • Pelletheizung

    Holzpellets sind zylindrische Presslinge aus Holz mit einem Durchmesser von 6 bis 8 mm und einer Länge von 8 bis 30 mm. Der Brennwert von 2 kg Holz entspricht ungefähr einem m³ Erdgas. Bei der Verbrennung wird die Menge an CO2 freigesetzt, die der Baum vorher gebunden hat. Man spricht daher von einem CO2-neutralen Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht Asche (max. 1,5%). Der Pelletvorrat wird üblicherweise in einem Behälter in einem separaten Raum gelagert. Häufig können alte Heizöl- oder Kohlelagerräume als Pelletlager dienen. Es gibt zwei unterschiedliche Systeme von Pelletheizungen: der Pelletofen und die Pelletzentralheizung. Der Pelletofen wird im Wohnraum aufgestellt und verfügt ähnlich wie ein Kamin über eine Sichtscheibe. Pelletöfen müssen in regelmäßigen Abständen (täglich, wöchentlich) vom Nutzer befüllt werden. Eine Anbindung an Ihr bestehendes Heizungsnetz sowie die Trinkwarmwasserbereitung ist nicht immer möglich und muss vorab vom Fachplaner geprüft werden. Die Pelletzentralheizung wird wie ein herkömmlicher Kessel im Heizraum installiert und an das bestehende Heizungsnetz angebunden. Ein Pufferspeicher kann dabei notwendig sein. Auch die Trinkwarmwasserbereitung kann über den Kessel gewährleistet werden. Vollautomatische Systeme sind über ein Fördersystem direkt mit den gesamten Pelletvorrat verbunden. 

    Für den Lagerraum der Pellets gelten besondere Anforderungen (z.B. für Elektroinstallationen). Im Vorfeld von geplanten Anlagensanierungsmaßnahmen empfiehlt es sich, frühzeitig den Bezirksschornsteinfegermeister zu Rate zu ziehen. Denn er ist der Fachmann für Luft- und Abgassysteme und auch für die Abnahme des neuen Heizsystems zuständig

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  • Photovoltaik

    Das Wort Photovoltaik ist eine Zusammensetzung aus dem griechischen Wort für Licht und dem Namen des Physikers Alessandro Volta. Es bezeichnet die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels Solarzellen. Der Umwandlungsvorgang beruht auf dem bereits 1839 von Alexander Bequerel entdeckten Photoeffekt. Unter dem Photoeffekt versteht man die Freisetzung von positiven und negativen Ladungsträgern in einem Festkörper durch Lichteinstrahlung. 

    Solarstromanlagen erzeugen elektrische Energie aus Sonnenlicht. Ihre Leistungskurve folgt dem täglichen Lauf der Sonne; der höchste Ertrag wird um die Mittagszeit erreicht. Etwa zur gleichen Zeit treten auch die Tagesverbrauchsspitzen im Stromnetz auf. Es bietet sich daher an, den photovoltaisch erzeugten Strom direkt in das Stromnetz einzuspeisen, wodurch auch eine sonst erforderliche, aufwändige Zwischenspeicherung entfällt.

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  • Luft - Wärmepumpe

    Mit Hilfe der Wärmepumpe wird die Umweltenergie von der Außenluft, dem Grundwasser oder dem Erdreich von einem niedrigen auf ein nutzbares Temperaturniveau gebracht. Der Luft wird hierbei mittels eines Verdampfers Wärmeenergie entzogen und über den Verflüssiger dem Heizungssystem hinzugefügt.

    Die Wärmepumpe entzieht der Umwelt (hier: Außenluft) Wärme, komprimiert sie unter Druck in einem Verdampfer-Verflüssiger-Kreislauf (umgekehrtes Kühlschrank-Prinzip) und führt sie der Heizung und Brauchwassererwärmung zu. Bei der Luft/Wasser-Wärmepumpe sind erhebliche Luftmengen als Austauschmedium erforderlich. Daher muss räumlich voneinander getrennt ein Frischluft- und ein Fortluftkanal aufgestellt werden. Bei Luftansaugung durch einen Erdreichtauscher kann die Frostfreiheit gewährleistet und die Effektivität erhöht werden. Die Investitionskosten sind im Vergleich zu anderen Wärmepumpenanlagen niedrig. Die erreichten Arbeitszahlen (Effektivität des eingesetzten Stroms) mit einer Außenluftwärmepumpe sind nicht sehr hoch, weil das Medium während der Heizperiode verhältnismäßig kalt ist.

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  • Solarthermie

    Das Leben auf der Erde wäre ohne die Energie der Sonne undenkbar. Alle Lebensprozesse sind direkt oder indirekt von der Aktivität der Sonne abhängig. Selbst die fossilen Brennstoffe – Kohle, Öl und Erdgas – sind nichts anderes als in Jahrmillionen gespeicherte Sonnenenergie. Schon die Sonnenenergie, die in weniger als einer halben Stunde die Erde erreicht, genügt theoretisch, um den jährlichen Weltenergiebedarf zu decken. Selbst in Deutschland, einem Land mit relativ hohem Energiebedarf und weniger günstigen klimatischen Verhältnissen, fällt pro Jahr 80-mal soviel Sonnenenergie ein, wie das komplette Land an Energie verbraucht. Dieses Potenzial an Solarenergie lässt sich zur Wärmeerzeugung für die Warmwasserbereitung nutzen. 

    Jeder Haushalt hat einen Warmwasserbedarf, der zum Beispiel zum Duschen und Baden verwendet wird. Die Bedarfsmenge ist abhängig von der Personenzahl und dem individuellen Verbrauchsverhalten. Dieser Bedarf kann zu einem großen Teil über eine thermische Solaranlage gedeckt werden (40 – 60%). Dieses geschieht mit der Verwendung von Kollektoren und solaren Warmwasserspeichern. Hierbei wird das Licht der Sonne in Kollektoren und Absorbern in Wärme umgewandelt und durch einen Kreislauf in einen Speicher geleitet. Nicht verbrauchte solare Wärme wird hier bis zur späteren Nutzung im Warmwasserspeicher bevorratet. 

    Man kann davon ausgehen, dass rund vier bis fünf Monate im Jahr der Warmwasserbedarf allein von der Solaranlage gedeckt wird (April/Mai bis August/September). In dieser Zeit können Sie Ihren Heizkessel komplett abschalten. Das spart nicht nur Energie, sondern schont auch Ihren Heizkessel und verlängert dessen Lebensdauer. 

    Im Vorfeld von geplanten Anlagensanierungsmaßnahmen empfiehlt es sich, frühzeitig den Fachhandwerker zu Rate zu ziehen. Der Fachhandwerker überprüft wichtige Details zur Umsetzung und berät Sie auch zu den Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Systeme und herstellerspezifischer Komponenten der Anlage. 

    Solaranlagen benötigen einen speziellen Warmwasserspeicher der Anbindungsmöglichkeiten für einen Solarkreislauf ermöglicht. Ob Ihr Warmwasserspeicher diese Vorraussetzungen erfüllt, sollten Sie im Vorfeld mit dem Fachhandwerker abstimmen. Entsprechend den Sicherheitsvorschriften ist eine Rüstung ab 3 m (Traufhöhe) für das Aufbringen von Kollektoren auf dem Dach erforderlich. Welche Rüstung ausreichend ist, wird Ihnen Ihr Fachhandwerker mitteilen.

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